vermissten Katzen auf der Spur - Helft uns dabei!


Hmelsee 13 07 2013Katzenklau: Wahrheit oder Märchen!   ….oder Was ist dran am Katzenklau?

Der Amigo e.V. startet Aufruf, um 2017 Fakten zu diesem Thema zu sammeln

Immer wieder verschwinden Katzen! Dann rufen häufig völlig verzweifelte Katzenhalter beim Amigo e.V. an, in der Hoffnung, Hilfe zu bekommen. Aber der Verein kann nur raten, Plakate auszuhängen, Tierärzte und Tierheime zu benachrichtigen, die Nachbarschaft zu befragen und, wenn die Tiere einen Transponder tragen, es bei Tasso e.V. u.a. als vermisst zu melden und zu hoffen, dass es „nur“ entlaufen ist und hoffentlich zurückkommt. Die Katzenhilfe bietet auch an, vermisste Katzen Internet als abgängig zu veröffentlichen

Leider aber kommen immer wieder Tiere nicht zurück! Manche werden überfahren aufgefunden oder tauchen sogar nach Monaten wieder in ihrem Zuhause auf. Vielleicht waren sie auch unerkannt krank und haben sich zum Sterben zurückgezogen.

Aber immer wieder fällt auf, dass Katzen in bestimmten Gebieten in größerer Zahl und kurzer Zeit verschwinden und nie wieder gesehen werden. Es ranken sich zahlreiche Gerüchte um dieses Phänomen. Aber was ist dran an diesem „Katzenklau“? In Deutschland ist der legale Verkauf von Katzenfellen seit Langem gesetzlich verboten. Aber in osteuropäischen und asiatischen Ländern sind diese Felle sehr begehrt. Auch Proben bei Kleidung, in Asien für deutsche Bekleidungsketten hergestellt, die eigentlich aus Kunstfell bestehen sollten, ergaben, dass dort Hunde- und Katzenfell verarbeitet wurde. Ebenso gab es vermeintlich wiederholte Sichtungen von immer den gleichen Autos aus einem osteuropäischen Nachbarland, wenn wieder Tiere spurlos verschwanden. Auch im Zusammenhang mit bestimmten Altkleidersammlungen sollen immer wieder Katzen verschwinden.

Um hoffentlich mehr Transparenz in diese vielen Vermutungen zu bringen, möchte die Katzenhilfe über das Jahr 2017 so viele Meldungen wie möglich erhalten, wenn Katzen verschwinden. Es gibt Hinweise, dass bestimmte Fellzeichnungen, Uhrzeiten etc. verdächtig sind. Nachforschungen seitens des Amigo e.V. haben eine sehr erschreckende, aber leider nicht nachvollziehbare Spur bereits im Auge, die darauf schließen lassen, dass es sich doch um organisierten, bandenmäßigen Klau der Tiere handeln könnte, da der gute Zustand deutscher oder allgemeiner gesagt, mitteleuropäischer Katzen in gesundheitlicher Hinsicht und Fellbeschaffenheit gute Gründe wären.Hmelsee 14 07 2013

Darum ruft der Amigo e.V. alle Bürger der Stadt und des Landkreises auf, über das Jahr 2017 dem Verein so viele Meldungen wie möglich, auch, wenn die Tiere zurückkommen, entweder telefonisch, schriftlich, per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an die Amigo-Facebook-Seite zu melden. Wichtig sind alle besonderen Merkmale des Tieres, Geschlecht, Alter, gechippt, wann verschwunden bzw. zuletzt gesehen, Fellfarbe und –zeichnung, besondere Gewohnheiten, ist das Tier zurückgekommen, leben noch andere Katzen oder Tiere im Haus, sind in der Nachbarschaft noch mehr Katzen verschwunden oder im Nachbardorf, sind diese Verluste zeitlich begrenzt oder stehen sie mit bestimmten anderen Aktionen (wie z.B. Altkleidersammlung) in Zusammenhang. Es wurden auch schon wiederholt immer wieder bestimmte Autos gesehen oder aufmerksame Bürger haben auf Feldwegen Autos mit vielen ausgeladenen Transportern gesichtet. Jede ungewöhnliche Beobachtung, die noch so unwichtig oder harmlos erscheint, kann wichtig sein.

Um den Tierhaltern, die sehr leiden, wenn ihre Katzen plötzlich ohne Grund spurlos verschwinden, und die so nie wirklich richtig trauern und abschließen können, wäre das ggf. eine Hilfe, wenn man diese Gerüchte entkräften könnte und eher natürliche Gründe bzw. Unfälle als Ursache für das Verschwinden verantwortlich machen könnte. Dazu ist auch wichtig zu wissen, ob Straßenmeistereien ggf. tödlich verunfallte Tiere entsorgt haben. Darum sind die zuständigen Kommunen aufgrund der Hundeverordnung (Chippflicht) ebenfalls verpflichtet, diese mit Transponderlesegeräten auszustatten. So können ggf. tote gechippte Tiere den Haltern gemeldet werden.

Die Katzenhilfe hofft auf viele und wertvolle Informationen betroffener Bürger im Laufe des Jahres, die wünschenswerter Weise mehr Licht ins Dunkel bringen und Gerüchte entkräftet oder Anlass gibt, in dieser Hinsicht intensiver tätig zu werden, um dem ggf. doch begangenen „Katzenklau“ ein Ende zu bereiten. Natürlich wär der Verein glücklich, eigentlich erst gar nicht derartige Meldungen zu bekommen, weil keine Katzen grundlos verschwinden und damit diese Datenerhebung unnötig machen würde. In jeder Hinsicht hofft die Katzenhilfe auf diese Weise mehr Licht ins Dunkel zu bringen und dankt für jeden Hinweis.